23.10.2021, 21:07
Es war eine Mischung aus Ratlosigkeit, kalter Verachtung und der Nicht-Fähigkeit sich den dummen Sprüchen der Wachen zu wehren. Souverän kam er nicht aus der Situation heraus, er besaß schlicht zu viel anstand, war wohl ebenfalls zu prüde, um den agilen Macker zu spielen welcher nun Aelies veräumen würde. Zumal ihm die Vorstellung alleine schon äußerst unangenehm war. Dementsprechend hörte er sich nur mit einem, wenigstens einigermaßen um Neutralität bemühten Gesichtsausdruck die dummen Sprüche an. Zum Glück, und das war nun wirklich keine Kunst, konnte Aelies deutlich besser mit Menschen als er. Sein Lösungsvorschlag wäre gewesen, innerhalb der nächsten zwei Minuten die beiden Herren zu vaporisieren oder alternativ ihr Gedächtnis zu ändern. Auf die Idee zu kommen, einfach das Spiel mitzuspielen wäre er gar nicht gekommen! Nickend pflichtete sie den Worten von Aelies bei, hielt sich ansonsten aber zurück. Das sie ihn zum Bewegen animierte, konnte er ja noch nachvollziehen – die doch recht mangelnde körperliche Distanz zu Aelies verunsicherte ihn jedoch zusehend. „Ja…guten Abend.“, meinte er noch ehe er sich tatsächlich damit abgefunden hatte einfach weiter zu gehen, als er die Hand auf seiner Schulter spürte. Zum Glück für die anderen unbemerkt, zuckten in dieser Sekunde weiße Funken aus der für die Herren nicht einsehbaren Hand, deutlich bereit diese anzugreifen. Allerdings kam ihm seine ehemalige Schülerin zuvor.
Er beobachtete mit einer gewissen Genugtuung, wie die roten Büttel sich verzogen und nickte Aelies zu. „Nun…“, sagte er dann während ein kleiner Regen aus weißen Funken aus seiner Hand zu Boden fällt und die angesammelte Energie somit harmlos entsorgt wird, „Leider schon. Allerdings als Weinhändler…und nicht als Zauberer, vor allem…sind romantische Annäherungen wohl so etwas wie meine Schwachstelle.“ Er nickte noch einmal knapp und wand sich auf der Stelle in die richtige Richtung setzte sich in Bewegung, ein wenig mag man den Anschein von Flucht bekommen – mag er das Thema doch unter keinen Umständen vertiefen. Schlagartig kamen ihm die ausgeschlagenen Avancen ihrer früheren Tage wieder in den Sinn, gleichwohl ihre ehemalige Kriegsgefangene. Nein, darüber wollte er wirklich nicht sprechen. Zielsicher und ohne weitere Zwischenfälle erreichten sie schließlich die große Flügeltür welche zu der mächtigen Bibliothek von Oxenfurt führte. Der Nilfgaarder öffnete die Tür und trat zielsicher, ohne Aelies den Vortritt zu gewähren, ein. Er schürzte leicht die Lippen, als er die Ansammlungen von Hochregalen auf mehreren Ebenen betrachten durfte – dank der äußerst späten Stunde war zum Glück nichts los, jedenfalls auf den ersten Blick. Einige Regale hatten, dank der kürzlichen Zwischenfälle, eine groteske Unordnung anzubieten – etwas, wofür in Nilfgaard zu ihrer Zeit Köpfe gerollt wären. Jede Menge Köpfe. Wenn nicht von der Universitätsverwaltung, dann von der strengen Garde der Akademie.
Dennoch blickte sich der Magier fasziniert um, Oxenfurt hatte wirklich eine ganz hervorragende Bibliothek und rein an Vielfalt und Quantität musste sie sich vor keiner anderen Bibliothek verstecken, es blieb jedoch abzuwarten ob das ebenfalls für die Qualität der Schriften galt. „Also…“, sagte er dann, „Ich vermute die effizienteste Lösung wäre es, sich aufzuteilen…nach Thema oder nach Region? Ich vermute du würdet eher die Gnome verfolgen wollen, im metaphorischen Sinne, und ich werde mich an Informationen zu unserem geschätzten Vilgefortz umsehen. Achja, um deine Frage eben zu beantworten – die Apparatur besitzt niemand, wie es gute Tradition seit dem Usurpator ist, werden jegliche Spuren von Verrätern beseitigt – Strygga ist mittlerweile eine Ruine. Technisch gesehen ist alleine seinen Namen zu benutzen Hochverrat.“ Er lächelte mit einer gewissen Süffisanz. „Was die Ordnung der Bücher angeht ,gab es zuvor keine Aufzeichnung die man hätte einholen können. Es wird wohl ein typischer Fall von suchen und verzweifeln, wie früher also.“ Schon auf halbem Schritt sich auf das erste Regal zu stürzen, drehte er seinen Kopf fragend zu Aelies. „Irgendwelche Anmerkungen zum Schluss?“
Er beobachtete mit einer gewissen Genugtuung, wie die roten Büttel sich verzogen und nickte Aelies zu. „Nun…“, sagte er dann während ein kleiner Regen aus weißen Funken aus seiner Hand zu Boden fällt und die angesammelte Energie somit harmlos entsorgt wird, „Leider schon. Allerdings als Weinhändler…und nicht als Zauberer, vor allem…sind romantische Annäherungen wohl so etwas wie meine Schwachstelle.“ Er nickte noch einmal knapp und wand sich auf der Stelle in die richtige Richtung setzte sich in Bewegung, ein wenig mag man den Anschein von Flucht bekommen – mag er das Thema doch unter keinen Umständen vertiefen. Schlagartig kamen ihm die ausgeschlagenen Avancen ihrer früheren Tage wieder in den Sinn, gleichwohl ihre ehemalige Kriegsgefangene. Nein, darüber wollte er wirklich nicht sprechen. Zielsicher und ohne weitere Zwischenfälle erreichten sie schließlich die große Flügeltür welche zu der mächtigen Bibliothek von Oxenfurt führte. Der Nilfgaarder öffnete die Tür und trat zielsicher, ohne Aelies den Vortritt zu gewähren, ein. Er schürzte leicht die Lippen, als er die Ansammlungen von Hochregalen auf mehreren Ebenen betrachten durfte – dank der äußerst späten Stunde war zum Glück nichts los, jedenfalls auf den ersten Blick. Einige Regale hatten, dank der kürzlichen Zwischenfälle, eine groteske Unordnung anzubieten – etwas, wofür in Nilfgaard zu ihrer Zeit Köpfe gerollt wären. Jede Menge Köpfe. Wenn nicht von der Universitätsverwaltung, dann von der strengen Garde der Akademie.
Dennoch blickte sich der Magier fasziniert um, Oxenfurt hatte wirklich eine ganz hervorragende Bibliothek und rein an Vielfalt und Quantität musste sie sich vor keiner anderen Bibliothek verstecken, es blieb jedoch abzuwarten ob das ebenfalls für die Qualität der Schriften galt. „Also…“, sagte er dann, „Ich vermute die effizienteste Lösung wäre es, sich aufzuteilen…nach Thema oder nach Region? Ich vermute du würdet eher die Gnome verfolgen wollen, im metaphorischen Sinne, und ich werde mich an Informationen zu unserem geschätzten Vilgefortz umsehen. Achja, um deine Frage eben zu beantworten – die Apparatur besitzt niemand, wie es gute Tradition seit dem Usurpator ist, werden jegliche Spuren von Verrätern beseitigt – Strygga ist mittlerweile eine Ruine. Technisch gesehen ist alleine seinen Namen zu benutzen Hochverrat.“ Er lächelte mit einer gewissen Süffisanz. „Was die Ordnung der Bücher angeht ,gab es zuvor keine Aufzeichnung die man hätte einholen können. Es wird wohl ein typischer Fall von suchen und verzweifeln, wie früher also.“ Schon auf halbem Schritt sich auf das erste Regal zu stürzen, drehte er seinen Kopf fragend zu Aelies. „Irgendwelche Anmerkungen zum Schluss?“
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