23.10.2021, 22:40
Beinahe zu sanft tätschelte er seinem treuen Begleiter die Flanke. „Kein Ort für dich.“, brummte er als Erklärung warum er einen Wirt bezahlte, dass er sein Pferd in diesem Kaff abstellen durfte. Aber auf Monsterjagd empfand er die Vierbeiner selten als besonders nützlich, abermals brummend schulterte er die mächtige Axt aus der Bärenschule und stapfte dann in Richtung Wald. Die Dorbewohner verfolgten den Mann in dem schweren Mantel, aus dem an jeder Stelle entweder Leder, Kette oder Platte herauslugte – wie ein Axtmörder, der sich mal so gar nicht darum kümmerte ob jemand seine Taten unter Umständen mitbekam stapfte er in Richtung des Waldes. Es war in gewisser Weise auch richtig, dass er ein Mörder war – nur eben einer, den die Leute nach Möglichkeit hier und dort mal gebrauchen konnten. Falls ihn jemand folgen wollte, konnte man das schon alleine wegen den großen Fußspuren, die der mächtige Bärenhexer im Schlamm zurückließ. Er glaubte aber nicht, dass es jemand im Dorf wagen würde ihm hinterher zu rennen, um seine ganz persönliche Version der Hexenverfolgung an ihm zu üben, ein dankbarer Gegner war der Mann nämlich wirklich nicht. Wenn es schon nicht die schwere Axt, das Schwert oder eine der zahlreichen anderen Waffen an seinem Körper erledigten – dann Hexerzeichen, Tränke oder sonst etwas. Brauchen tat er all diese Utensilien, denn am Ende wusste man nie auf was man wirklich traf. Er hatte schon die fiesesten Zufälle erlebt, zwei Werwölfe in einem Lager, ein Greif mit seinen Kindern – nein, so lange überlebte man in diesem Geschäft nicht, wenn man sich nur auf die Vorarbeit verließ. Diese Bestand darin, mehre Aushänge zu lesen durch die Umgebung zu reiten und beim kleinsten Verdacht es könnte was vampirisches sein sich mit den Leuten zu unterhalten, in diesem Fall war er sich recht sicher das dem so war.
Er fragte nicht zufällig nach diesen Blutsaugern, sehr effizient war es nämlich nicht und er hatte sich mehrfach Gedanken gemacht, ob er das Geld was er beim Durchreisen liegen gelassen hatte nicht später bitter bereuen würde – immerhin gelang es ihn zwei Fliegen mit einer Axt zu schlagen, von daher. Wenige Augenblicke, nach dem er sich sicher war, hatte er einen Boten losgeschickt eine gewisse Dame zu informieren, wo der Treffpunkt sein würde und sich ansonsten auf den Kampf vorbereitet. Leichen hatte er sich angesehen und Berichte gehört, Tränke gebraut und Stahl geschliffen. Von den Monstern, die man so jagen konnte, gefielen ihm die Blutsauger am wenigstens. Oftmals waren sie schnell und windig, nicht gerade das was man in Skellige so vorfand und dementsprechend schwieriger zu handhaben als ein Greif oder sonst irgendwas Riesiges. Oftmals bestand die Taktik seiner Schule darin, einfach so lange einzukassieren bis der Andere umfiel – das nützte hier kaum etwas, wenn man das Vieh nicht traf. Aber er bekam Geld bei der schlechten Auftragslage im Moment war es das umso mehr wert. Natürlich gab es viele Aufträge, so war es nicht, aber Leichenfresser oder sonstiger Mist wurde dementsprechend schlecht bezahlt und in Novigrad selbst dauerte es lange, bis jemand sich traute einen Hexer anzusprechen, wenn die Kirche den Leuten im Nacken hielt. Wie viele dieser dimeritium-tragenden Wichser es schon versucht hatten, ihm einen Auftrag abzunehmen oder ihn mit dummen Sprüchen einzuschüchtern. ‚Ihr seid die Nächsten‘ – ja sicher, damals hatte man ganze Armeen gebraucht um die Festungen der Hexer einzunehmen und selbst Falgeirr alleine konnte so eine Gruppe von gläubigen Straßenschlägern fertig machen, auf die Schlacht war er gespannt. Leider steckte dahinter die traurige Wahrheit, dass er sich im Zweifel nicht darauf verlassen konnte Unterstützung von seinen mutierten Brüdern zu bekommen. Schließlich gab es kaum noch Hexer, und die waren auch noch auf die verschiedenen Schulen verteilt. Im Zweifel sah man sich ja immer noch als Konkurrenz – oder im Falle der Katzen – als feindlich.
Falgeirr lehnte seine schwere Axt gegen einen Baum, ein gutes Stück weit entfernt von dem eigentlichen Ziel und verschränkte die Arme. Ein grummeliges Brummen das allen Bären im Umkreis klarmachte, dass der Alphabär angekommen war entkam seinen Lippen und dann stand er da, angewurzelt wie ein Baum. starr schaute er dabei in eine Richtung, zwischen den Bäumen stieg immer wieder einmal dunkler Rauch auf – niemand besuchte gerne einen Köhler, meist brachte er seine Waren ins Dorf und blieb ansonsten auf sich gestellt im Wald, in der Nähe von Wasser. Langsam ließ der Hexer seine Knochen knacken. Wenn die Hexe sich nicht beeilte, bevor der Katakan auf Raubzug ging würde sie sich halt die Komponenten, die sie brauchte in kaltem Zustand holen müssen. Schickte ja schon, dass es dämmrig war und das Vieh sich unsichtbar machen konnte. Um die Zeit doch noch produktiv zu nutzen, griff er seine Axt und rieb das schwere Konstrukt mit dem richtigen Waffenöl ein – es sollte dem Biest wehtun, wenn er zuschlug, je weniger Schläge er brauchte desto besser.
Er fragte nicht zufällig nach diesen Blutsaugern, sehr effizient war es nämlich nicht und er hatte sich mehrfach Gedanken gemacht, ob er das Geld was er beim Durchreisen liegen gelassen hatte nicht später bitter bereuen würde – immerhin gelang es ihn zwei Fliegen mit einer Axt zu schlagen, von daher. Wenige Augenblicke, nach dem er sich sicher war, hatte er einen Boten losgeschickt eine gewisse Dame zu informieren, wo der Treffpunkt sein würde und sich ansonsten auf den Kampf vorbereitet. Leichen hatte er sich angesehen und Berichte gehört, Tränke gebraut und Stahl geschliffen. Von den Monstern, die man so jagen konnte, gefielen ihm die Blutsauger am wenigstens. Oftmals waren sie schnell und windig, nicht gerade das was man in Skellige so vorfand und dementsprechend schwieriger zu handhaben als ein Greif oder sonst irgendwas Riesiges. Oftmals bestand die Taktik seiner Schule darin, einfach so lange einzukassieren bis der Andere umfiel – das nützte hier kaum etwas, wenn man das Vieh nicht traf. Aber er bekam Geld bei der schlechten Auftragslage im Moment war es das umso mehr wert. Natürlich gab es viele Aufträge, so war es nicht, aber Leichenfresser oder sonstiger Mist wurde dementsprechend schlecht bezahlt und in Novigrad selbst dauerte es lange, bis jemand sich traute einen Hexer anzusprechen, wenn die Kirche den Leuten im Nacken hielt. Wie viele dieser dimeritium-tragenden Wichser es schon versucht hatten, ihm einen Auftrag abzunehmen oder ihn mit dummen Sprüchen einzuschüchtern. ‚Ihr seid die Nächsten‘ – ja sicher, damals hatte man ganze Armeen gebraucht um die Festungen der Hexer einzunehmen und selbst Falgeirr alleine konnte so eine Gruppe von gläubigen Straßenschlägern fertig machen, auf die Schlacht war er gespannt. Leider steckte dahinter die traurige Wahrheit, dass er sich im Zweifel nicht darauf verlassen konnte Unterstützung von seinen mutierten Brüdern zu bekommen. Schließlich gab es kaum noch Hexer, und die waren auch noch auf die verschiedenen Schulen verteilt. Im Zweifel sah man sich ja immer noch als Konkurrenz – oder im Falle der Katzen – als feindlich.
Falgeirr lehnte seine schwere Axt gegen einen Baum, ein gutes Stück weit entfernt von dem eigentlichen Ziel und verschränkte die Arme. Ein grummeliges Brummen das allen Bären im Umkreis klarmachte, dass der Alphabär angekommen war entkam seinen Lippen und dann stand er da, angewurzelt wie ein Baum. starr schaute er dabei in eine Richtung, zwischen den Bäumen stieg immer wieder einmal dunkler Rauch auf – niemand besuchte gerne einen Köhler, meist brachte er seine Waren ins Dorf und blieb ansonsten auf sich gestellt im Wald, in der Nähe von Wasser. Langsam ließ der Hexer seine Knochen knacken. Wenn die Hexe sich nicht beeilte, bevor der Katakan auf Raubzug ging würde sie sich halt die Komponenten, die sie brauchte in kaltem Zustand holen müssen. Schickte ja schon, dass es dämmrig war und das Vieh sich unsichtbar machen konnte. Um die Zeit doch noch produktiv zu nutzen, griff er seine Axt und rieb das schwere Konstrukt mit dem richtigen Waffenöl ein – es sollte dem Biest wehtun, wenn er zuschlug, je weniger Schläge er brauchte desto besser.
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