23.10.2021, 20:17
Nachdem er sein Drachenproblem gelöst hatte, trat er zunächst den verzweifelten Versuch an das Blut der Gefallenen von seiner Gewandung zu lösen. Mit herkömmlichen Mitteln war dies alles andere als eine leichte Aufgabe, weswegen er sich kurzerhand dazu entschloss diese einfach zu wechseln. Er würde schon einen unglücklichen Adjutanten finden, der ihm das abnahm. Der Wechsel der Kleidung war allerdings nicht unbedingt eine modische Verbesserung, ein anderes Muster hier, mehr Verzierungen da aber im Großen und Ganzen: Immer noch dieses typische Schwarz. Anschließend trat er aus seinem eigenen Zelt und ging eher leichten Schrittes durch das Lager, peilte ungefähr an in Richtung Vergen zu gehen. Er wurde oft angesprochen, mit allerlei Problemen und Belangen die eigentlich überhaupt nichts mit ihm zu tun hatten, aber da er nun einmal Magier war und diese als besonders schlau galten, wurde er eben zu allem konsultiert. In Vergen selbst war mittlerweile nilfgaardische Ordnung eingekehrt. Die, die sich nicht beugen wollten hingen von diversen Bäumen, Torbögen oder was sich sonst gerade so anbot. Schmiede durften der Armee wertvolle Dienste leisten, Gasthäuser die Offiziere bewirten und der Rest beim Aufbau helfen. Eines musste man der Armee lassen, auch wenn es immer noch ein Haufen Adrenalingetriebener Männer war, sie waren deutlich disziplinierter als die Nordlinge. Natürlich hatten sie bestimmt auch die ein oder andere Frau mit Gewalt genommen, Geschäfte geplündert oder Leute die blöd dreingeschaut haben hingerichtet. Allerdings hatte sich das schnell gelegt und die Offiziere brachten Ordnung in die Sache. Es war nämlich absolut nichts Wichtigeres in diesem Imperium als die natürliche Ordnung, welche vom Kaiser festgelegt wurde und in die Welt getragen werden musste. Eine Qualität die er neben all dem Negativen durchaus am Süden schätzte. Das schöne war, im Gegensatz zu Saskia, wusste hier jeder was passierte, wenn sie nicht mit den Offizieren der Schwarzen kooperierten. Sie landeten am nächsten Mast.
Daher waren viele ausgesprochen kooperativ ihm einige Nachfragen zu beantworten. Er ließ sich einige Gerüchte zu der Sache mit Sabrina Glevissigs Fluch vortragen, einige zu Saskia und zu Vergen generell. Wobei ihn bei den Erzählungen die zwergische ruppige Art durchaus zu amüsieren mochte. Einer konnte ihm sogar mitteilen, wo der Ort war, an dem der Fluch angeblich ausgesprochen wurde. Nach einem vollen Rundgang durch die kleine Stadt suchte er anschließend den vom Zwerg genannten Ort auf, an dem die Zaubererin ans Rad geschlagen wurde. Trotz der Kämpfe war der Platz weitestgehend unberührt und man konnte trotzdem noch spüren, was hier einmal geschehen war. Das leichte Knistern in der Luft, die Anspannung die sich für sensitive ganz automatisch einstellte. Faszinierend. Er hatte über den Fluch nur in einigen lokalen Zusammenfassungen gelesen, selbst hatte er ihn nicht gesehen. Aber es war durchaus interessant, was die doch sehr unangenehme Kollegin hier losgetreten hatte. Normalerweise müsste man ihr dazu ja gratulieren, war es schließlich ein ordentliches Stück Arbeit einen solch potenten Fluch zu kreieren, andererseits war es schlicht und ergreifend eine Katastrophe gewesen, an der es nichts Schönes gab. Einige simple Analysezauber gaben ihm jedoch auch keinen weiteren Aufschluss, außer dass sie den Eindruck bestätigen das die magischen Spuren eines solchen Zaubers noch immer vorhanden waren.
Nachdem er den Platz verlassen hatte, nahm er eine simple (und magische) Abkürzung zurück ins Zelt. Es war durchaus einige Zeit ins Land gegangen und er musste ja sehen ob er die Jungfrau von Aedirn nicht ausversehen zu sehr beschädigt hatte. Er tauchte also wieder im Zelt auf, sein Blick richtete sich sogleich stoisch auf Saskia. Den vorwurfsvollen Blick behandelte er ebenso desinteressiert, wie die vielen Fragen die er eben im Lager gestellt bekommen hatte. „Habe ich.“, sagte er dann trocken und kam ungefragt näher. Schaute sich interessiert die Stellen an, in welchem sein Zauber bei ihr eingeschlagen war. Beobachte kurz ihr Verhalten und nickte anschließend zufrieden. Er hatte sie nicht getötet, was positiv war. Er hatte es zwar etwas übertrieben, allerdings schien sie es ganz gut wegzustecken. Alles in allem eine recht solide Ausführung des Zaubers. Sie hatte ja auch, wenn man einmal ehrlich war, schlimmeres erlebt. Beispielsweise in einer Schlucht halbtot anzulanden und es dann noch irgendwie hinbekommen einen halbwegs gesunden Eindruck zu machen. Von daher würde sie es wohl definitiv überleben, ausgezeichnet. „Ich musste lediglich sicherstellen, dass ihr kein sabbernder Fall für die Gottesanbeter werdet.“ Er lächelte wie immer charmant und machte ansonsten auch keinerlei anstalten, das Gespräch weiter zu vertiefen und würde nach einem prüfenden Blick durch die Zelle wohl auch nicht mehr allzu lange in dieser verbleiben.
Daher waren viele ausgesprochen kooperativ ihm einige Nachfragen zu beantworten. Er ließ sich einige Gerüchte zu der Sache mit Sabrina Glevissigs Fluch vortragen, einige zu Saskia und zu Vergen generell. Wobei ihn bei den Erzählungen die zwergische ruppige Art durchaus zu amüsieren mochte. Einer konnte ihm sogar mitteilen, wo der Ort war, an dem der Fluch angeblich ausgesprochen wurde. Nach einem vollen Rundgang durch die kleine Stadt suchte er anschließend den vom Zwerg genannten Ort auf, an dem die Zaubererin ans Rad geschlagen wurde. Trotz der Kämpfe war der Platz weitestgehend unberührt und man konnte trotzdem noch spüren, was hier einmal geschehen war. Das leichte Knistern in der Luft, die Anspannung die sich für sensitive ganz automatisch einstellte. Faszinierend. Er hatte über den Fluch nur in einigen lokalen Zusammenfassungen gelesen, selbst hatte er ihn nicht gesehen. Aber es war durchaus interessant, was die doch sehr unangenehme Kollegin hier losgetreten hatte. Normalerweise müsste man ihr dazu ja gratulieren, war es schließlich ein ordentliches Stück Arbeit einen solch potenten Fluch zu kreieren, andererseits war es schlicht und ergreifend eine Katastrophe gewesen, an der es nichts Schönes gab. Einige simple Analysezauber gaben ihm jedoch auch keinen weiteren Aufschluss, außer dass sie den Eindruck bestätigen das die magischen Spuren eines solchen Zaubers noch immer vorhanden waren.
Nachdem er den Platz verlassen hatte, nahm er eine simple (und magische) Abkürzung zurück ins Zelt. Es war durchaus einige Zeit ins Land gegangen und er musste ja sehen ob er die Jungfrau von Aedirn nicht ausversehen zu sehr beschädigt hatte. Er tauchte also wieder im Zelt auf, sein Blick richtete sich sogleich stoisch auf Saskia. Den vorwurfsvollen Blick behandelte er ebenso desinteressiert, wie die vielen Fragen die er eben im Lager gestellt bekommen hatte. „Habe ich.“, sagte er dann trocken und kam ungefragt näher. Schaute sich interessiert die Stellen an, in welchem sein Zauber bei ihr eingeschlagen war. Beobachte kurz ihr Verhalten und nickte anschließend zufrieden. Er hatte sie nicht getötet, was positiv war. Er hatte es zwar etwas übertrieben, allerdings schien sie es ganz gut wegzustecken. Alles in allem eine recht solide Ausführung des Zaubers. Sie hatte ja auch, wenn man einmal ehrlich war, schlimmeres erlebt. Beispielsweise in einer Schlucht halbtot anzulanden und es dann noch irgendwie hinbekommen einen halbwegs gesunden Eindruck zu machen. Von daher würde sie es wohl definitiv überleben, ausgezeichnet. „Ich musste lediglich sicherstellen, dass ihr kein sabbernder Fall für die Gottesanbeter werdet.“ Er lächelte wie immer charmant und machte ansonsten auch keinerlei anstalten, das Gespräch weiter zu vertiefen und würde nach einem prüfenden Blick durch die Zelle wohl auch nicht mehr allzu lange in dieser verbleiben.
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